Im Moment: Mikro-Storytelling für dein Blog mit dem „Foto der Woche“

Ein Ritual für meine Blogs
Seit fast einem Jahr habe ich auf zwei meiner Blogs ein kleines, aber wirkungsvolles Ritual etabliert: Auf dem Blog der Agentur Blogwerk veröffentliche ich wöchentlich den „Moment der Woche“, auf dem Stadtblog SELMagazin gibt es das „Foto der Woche“ aus Selm.
Das Prinzip ist denkbar einfach: Ein Foto, ein kurzer Text – fertig. Und doch steckt in diesem Mikro-Format mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.
Wie das Format funktioniert
Das Bild ist der Ausgangspunkt. Es zeigt einen besonderen Augenblick, eine Stimmung oder ein kleines Detail, das mir in dieser Woche aufgefallen ist. Der Text dazu ist bewusst kurz gehalten: mal eine Anekdote, mal ein Gedanke, mal nur ein Satz. Gerade diese Reduktion macht den Reiz aus – aus einem einzelnen Bild und ein paar Worten wird eine Mini-Geschichte.
So sehen die Leser:innen nicht nur ein Foto, sondern bekommen auch einen persönlichen Kontext: Warum war dieser Moment für mich besonders? Welche kleine Botschaft steckt darin?
Resonanz und Wirkung
Die Reaktionen meiner Leser*innen sind meist positiv. Sie schätzen die kurzen, leicht konsumierbaren Beiträge. Die geteilten Beiträge bekommen viele Likes auf Sozialen Medien, die Seiten auf den Blogs werden häufig aufgerufen – und genau das macht Mikro-Storytelling so stark: Es senkt die Hürde für die Rezeption und die Interaktion.
Sowohl der „Moment der Woche“ als auch das „Foto der Woche“ lassen sich wunderbar auf Sozialen Medien teilen. Ein Bild mit kurzer Geschichte passt perfekt zu Plattformen wie Facebook, Instagram oder Mastodon. So können Blogbeiträge zusätzliche Reichweite erzielen und mit einem visuellen Anker mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Der lange Bogen der kurzen Geschichten
Über einen längeren Zeitraum entfalten diese kleinen Geschichten eine ganz besondere Kraft:
Sie spannen einen langen Erzählbogen. Aus vielen Mini-Momenten entsteht eine fortlaufende Chronik, die Entwicklungen sichtbar macht.
Sie erlauben einen persönlichen Einblick in verschiedene Phasen – ob im Agenturalltag, bei Projekten oder in meiner Arbeit mit dem SELMagazin.
Sie zeigen, wie sich kurze Momente zu langen Geschichten entwickeln. Einzelne Episoden fügen sich rückblickend zu einer größeren Erzählung.
Genau hier liegt die Stärke von Mikro-Storytelling: Es schenkt Aufmerksamkeit den Dingen, die man schnell übersieht. So wird sichtbar, wie wertvoll kleine Augenblicke sein können. Das macht es auch für mich spannend, regelmäßig die Momente der Woche anzuschauen.
Fazit: Kleine Momente, große Geschichten
Mikro-Storytelling muss nicht kompliziert sein. Ein Foto, ein Satz, ein kleiner Einblick – und schon entsteht eine Geschichte, die Nähe schafft.
Das „Foto der Woche“ ist dafür ein gutes Beispiel: klein in der Form, groß in der Wirkung. Und über die Zeit zeigt sich: Aus vielen kurzen Momenten entsteht eine lange, persönliche Geschichte.
👉 In weiteren Artikeln dieser Serie erkläre ich, was mit Mikro-Storytelling gemeint ist und stelle einige Formate vor, die du für dein Blog verwenden kannst.
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